Der 200 Jahre Mann
Irgendwann in einer (vielleicht nicht allzu fernen) Zukunft: Der erfoglreiche Richard Martin überrascht seine Familie eines Tages mit dem Androiden NDR 114, einem Haushaltsroboter, der für alle Arbeiten im Haus eingesetzt werden kann. Seine Familie steht der neuen "Maschine" zunächst skeptsich gegenüber, erst nach und nach verlieren auch seine Frau und die jüngste Tochter die Scheu vor dem Roboter. Richard Martin entdeckt eines Tages völlig überrascht, dass "Andrew", wie der Roboter nun genannt wird, künstlerische Fähigkeiten entwickelt. Er ist imstande, selbstständig Dinge zu reparieren und auch völlig neue Dinge zu bauen. Obwohl dies ganz entgegen seiner Programmierung steht, weigert Martin sich, den Roboter umzutauschen und unterstützt Andrew sogar noch in seinen Fähigkeiten. Der Roboter wird immer mehr als Familienmitglied angesehen und eines Tages kann er durch seine Fähigkeiten sein eigenes Geld verdienen und wird unabhängig. Bald möchte er aber seinen größten Wunsch verwirklicht sehen: er will ein Mensch - und somit sterblich - werden.
Demolition Man
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Im Amerika des Jahres 2032 gibt es keine Gewalt mehr. Waffen sind nur noch in Museen zu finden, es gibt keine Drogen, keine Gewalt und keine bösen Worte mehr. Solange, bis Simon Phoenix, ein Gangster des letzten Jahrhunderts, zu früh aus dem Gefrierschlaf erwacht. Er verfällt sofort wieder in alte Gewohnheiten und nimmt sich das, was er will. Die Gesetze der neuen Zeit sind ihm nicht nur egal, sie amüsieren ihn auch. Um ein wirksames Mittel gegen ihn zu finden, entschließen sich die Behörden, den ebenfalls im Gefrierschlaf befindlichen John Spartan zu erwecken. Ein Polizist aus derselben Zeit wie Simon, der wegen seiner harten Gangart gegen Verbrechern selber ausser Gefecht gesetzt wurde.
Heinz Erhardt
Der unvergessene, Komponist, Dichter, Musiker, Humorist und Schauspieler wurde am 20. Februar 1909 in Riga geboren, dass damals in Russland lag. Seine Eltern trennten sich bald nach seiner Geburt. Seine Mutter ging nach St. Petersburg und sein Vater arbeitete als Kapellmeister in Deutschland. Heinz Erhardt wuchs in Riga bei seinen Großeltern auf, aber noch bevor er zur Schule ging, wurde er für kurze Zeit von seiner Mutter nach St. Petersburg geholt, damit er nun bei ihr leben solle. Doch er fühlte sich da so unwohl, dass er schließlich zurück zu seinen Großeltern gehen konnte. Um 1919 herum machten sich die Ausläufer der Revolution in Russland breit und sein Vater holte ihn nach Deutschland, wo er mit seiner Stiefmutter lebte, doch schon 1924 zog Heinz Erhardt wieder zu seinen Großeltern. Die Schule war nicht so sehr der Ort, an dem er sich wohl fühlte. Er ging 1926 ohne Abschluß von der Schule ab und begann bei seinem Großvater Paul Neldner in dessen Musikgeschäft zu arbeiten. Um diesen Beruf zu erlernen, musste er in Leipzig dann in die Lehre gehen, jedoch verbrachte er seine Zeit lieber damit, Klavierspiel zu studieren. Nachdem er trotz seines Klavierspiels die Lehre abgeschlossen hatte, arbeitete er weiterhin im Geschäft seines Großvaters, fühlte sich aber auch dort nicht richtig wohl.